02. Oktober 2015

Als erste Genossenschaftsbank mit paydirekt bezahlt

Die VR Bank München Land eG ist Wegbereiter für das neue Bezahlsystem paydirekt. Als Pilotbank erprobt die VR Bank derzeit das neue Online-Bezahlverfahren der Genossenschaftsbanken, Sparkassen und Groß- und Privatbanken, das zum Jahresende an den Start gehen soll.

Laut Vorstandsvorsitzendem Anton Lautenbacher wird das sichere, einfache und direkte Bezahlen mit dem Girokonto in den Internethandel zunächst für Bankmitarbeiter freigeschaltet: „Der erste Einkauf im Internet, ein Sandwichtoaster in Höhe von 24,90 Euro, wurde Anfang Oktober in unserer Bank erfolgreich durchgeführt. Die Öffnung für unsere Kunden wird erfolgen, wenn die Systeme sich bewährt haben.“ Damit laufen die Vorbereitungen für die Markteinführung von paydirekt planmäßig. Der Marktstart soll zum Jahresende 2015 erfolgen.

Bei der Einführung von paydirekt spielen die Volksbanken und Raiffeisenbanken eine führende Rolle. Mit der Aufschaltung weiterer Bankinstitute wird auch das Händlerspektrum sukzessive erweitert. Als einer der ersten großen Einzelhändler dürfte schon bald die Metro-Gruppe mit ihren Elektronikmärkten Saturn und Mediamarkt teilnehmen. „Wir führen derzeit Gespräche mit weiteren großen Online-Händlern“, sagt Niklas Bartelt, in der Geschäftsführung der paydirekt GmbH zuständig für Produkt und Markt. Helmut Wißmann, Geschäftsführer paydirekt für Technik und Organisation, ergänzt: „Insgesamt ist das Interesse vieler Händler hoch. Sehr gut kommt an, dass der Händler eine hohe Transaktionssicherheit hat, weil die Deckung des Girokontos direkt von der Bank bzw. Sparkasse geprüft wird. Auch die Authentifizierung und Altersverifikation durch das jeweilige Institut geben dem Handel eine hohe Sicherheit. Und nicht zuletzt überzeugt ein modernes System mit einfacher technischer Anbindung.“

Nicht nur für den Handel, auch für den Käufer bietet paydirekt laut Anton Lautenbacher viele Vorteile: „Für viele unserer Kunden ist es wichtig, dass paydirekt ein Service ihrer VR Bank ohne zwischengeschaltete Drittanbieter ist.“ Auch der Verbleib der Kontodaten bleibt bei der Bank und das „Made and hosted in Germany“ spricht viele Kunden an. Für Lautenbacher gibt es noch ein überzeugendes Argument, das für paydirekt spricht: „Der deutsche Datenschutz ist für viele Nutzer nach wie vor ein wichtiges Kriterium.“

Als erste Genossenschaftsbank mit paydirekt bezahlt